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Monster
Monster (lat. Monstrum, „Mahnzeichen“ wie lat.
monstrare, „zeigen“ von lat. monere, „mahnen,
warnen“) ist ein Ausdruck für Dinge, die sich durch
Größe, Stärke oder auch Hässlichkeit hervorheben.
Im engeren Sinn bezeichnet der Begriff Monster ein
meist (im Verhältnis zu einem eher idealtypisch
gesehenen Menschen) ungestaltes Wesen, dessen
Missgestalt seinen einzigen Zweck zunächst im
Verweis auf das Maß, ein Ideal (in körperlicher wie
ideeller Hinsicht) findet.
Vor allem im Umkreis des theologischen Denkens der
Kirchenväter und des Mittelalters ist das Monstrum
ein Mahnzeichen, das die Gläubigen auf die Gefahren
und Folgen eines Abweichens vom rechten Glauben
hinweisen soll - das also bewusst von Gott gesetzt
ist. Monster in diesem Bildbereich konnten Tiere,
mythologische Mischwesen, aber durchaus auch
'menschliche Wesen' sein: "monstra sunt in genere
human" (Augustinus; "Monster sind Teil des
Menschengeschlechts").
Der Ausdruck wird heute meist auf eine phantastische
Kreatur mit stark erschreckenden Anteilen, jedoch
auch umgangssprachlich auf alltägliche Dinge
angewendet, die die oben genannten Kriterien
erfüllen.
Monster als fiktive Kreaturen haben ihren Ursprung
meist in der Phantasie der Menschen, in Albträumen
oder Mythen und symbolisieren Ängste, die so
leichter erfasst werden können.
Sie haben die Funktion von Schreckgespenstern oder
Ungeheuern und führen Kindern das Grauen sowie auch
mögliche Antworten darauf vor Augen.
Die Sesamstraße führte einen neuen, liebenswerten
Monstertyp ein, dessen bekanntester Vertreter wohl
das Krümelmonster ist. Ähnlich humorvoll gestaltet
sind die Hauptdarsteller im Zeichentrick-Film Die
Monster AG.
Einen anderen liebenswerten Monstertyp hat Dietlind
Neven-du-Mont in ihrem Buch "Das Getüm" (1970)
geschaffen
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